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Spam, Malware & Phsishing

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Gefahrenhits: Spam, Malware und Phishing

Analysiert man das Gros an Cyberattacken auf Unternehmen, bleiben Spam-Attacken, Schadprogramme und Phishing-Angriffe für Unternehmen in Deutschland weiter die Top-Drei der Cybergefahren – mit insgesamt steigender Tendenz. Das ist das Ergebnis einer weltweiten Umfrage unter IT-Entscheidern aus Unternehmen verschiedener Größenordnungen, die Kaspersky Lab zusammen mit B2B International durchgeführt hat.

Ungesicherte Rechner können schnell Kopfschmerzen bereiten. (Quelle: Kaspersky)

Laut der Umfrage gehören Spam-Attacken hierzulande weiter zu den häufigsten Gefahrenquellen. Fast die Hälfte der deutschen Befragten (48 Prozent) war davon im Befragungszeitraum betroffen. Das entspricht einem Plus von einem Prozent gegenüber der entsprechenden Vorjahresumfrage.

Mit jetzt 44 Prozent ist eine andere Gefahrenquelle den Spam-Mails allerdings dicht auf den Fersen: Um ganze 6 Prozent stieg die Zahl der IT-Entscheider, die im Befragungszeitraum mit Malware, also Viren, Würmern, Spyware und anderen Schadprogrammen zu kämpfen hatten.

Leicht zurückgegangen sind dagegen Phishing-Angriffe. 33 Prozent der deutschen Unternehmen waren damit im Befragungszeitraum konfrontiert, 2 Prozent weniger als in der Vorjahresbefragung. Phishing bildet in Deutschland aber weiter die drittgrößte Gefahrenquelle für Unternehmen.

Ein Viertel (25 Prozent) machten Hacking-Attacken zu schaffen. Hacking-Angriffe nahmen bei den befragten Firmen im Vergleich zur Vorjahresumfrage um 6 Prozent zu.

Weltweit gesehen zeigt die Kaspersky-Umfrage zudem, dass Angriffe durch Malware bei den betroffenen Unternehmen am häufigsten zum Verlust kritischer Daten führen. Weltweit beklagten 22 Prozent aller befragten IT-Entscheider einen entsprechenden Datenverlust in Folge eines Angriffs von Viren, Würmern und Co.

Interessant dabei ist, dass kleine und mittlere Unternehmen (bis zu 1.500 Mitarbeiter) der Umfrage zufolge mit 23 Prozent deutlich häufiger Schaden erleiden als Großunternehmen (17 Prozent). Offensichtlich sind letztere bereits besser gegen Malware gewappnet.

Weniger gefährlich für Unternehmen sind laut der Kaspersky-Umfrage Phishing-Angriffe. Sie führten nur bei 5 Prozent zu gravierenden Datenverlusten. Hier waren Großunternehmen mit 6 Prozent jedoch etwas häufiger betroffen als kleine und mittlere Betriebe (5 Prozent).

Neben Großkonzernen und mittelständischen Unternehmen haben vor allem auch kleine Betriebe vermehrt mit Cyberattacken zu kämpfen: Eine weltweite Untersuchung von Verizon aus diesem Jahr zeigt, dass über 30 Prozent aller Fälle von Datendiebstahl Unternehmen mit 100 oder weniger Mitarbeitern betreffen.

Weitere Informationen unter:
https://www.kaspersky.de